Alt und ver-rückt = dement? Die Folgen von traumatischen Gewalterfahrungen in der Lebensgeschichte alter Frauen und Männer

Zumeist wird die Diagnose Demenz unhinterfragt übernommen und es werden Konzepte im Umgang mit “den Demenzkranken“ entwickelt und durchgeführt.

Hier geht es darum, genauer zu betrachten, wann, warum und durch wen alte Frauen und Männer eigentlich die Diagnose Demenz bzw. Alzheimer erhalten.
Es wird aufgezeigt, dass sich die Folgen traumatischer Gewalterlebnisse häufig in Symptomen und Verhaltensweisen ausdrücken, die in jüngeren Jahren eher als Traumafolgen wie z. b. der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erkannt, im Alter aber fälschlicherweise als Demenz diagnostiziert werden. Auch werden bei einer bestehender – oder vermuteten – Demenzerkrankung in der Regel bei alten Frauen und Männern die Folgen von traumatischen Gewalterfahrungen übersehen.
In der Fortbildung werden Traumafolgen und Überschneidungen mit  den Symptomen von Demenzerkrankkungen und entsprechende Umgangsweisen und Konzepte im Umgang mit von Gewalt betroffen Älteren vorgestellt.

Zudem werden Methoden der Stressbewältigung und Ressourcenstärkung für sowohl die betroffenen Frauen und Männer als auch für die Begleiter*innen  vorgestellt.

Methoden:

  • Vortrag, Gespräch, Gruppenarbeit
  • Imaginationen
  • Einsatz verschiedener Medien

Alle Einheiten beinhalten neben den theoretischen Teilen genügend Raum für praktische Übungseinheiten und Austausch.
16 Unterrichtsstunden
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