Häusliche Gewalt im Leben alter (und jüngerer) Frauen – gesundheitliche Folgen und Anforderungen an die ambulante und stationäre Alten- und Krankenpflege

Einer Studie zufolge haben ca. 20% aller Frauen geschlechtsbezogene Gewalt in einer Ausprägung erlitten, die ihre Gesundheit beeinträchtigt.
Pflegende und ÄrztInnen sind oft die einzigen, mit denen gewaltbetroffene Frauen in Kontakt kommen. In diesem Seminar werden die vielfältigen Formen häuslicher Gewalt und die gesundheitlichen Folgen für die Betroffenen aufgezeigt. Gewalt zu erleben ist oftmals sehr scham- und schuldbesetzt, daher sprechen viele Frauen nicht darüber.
So ist das Erkennen von häuslicher Gewalt ein Schwerpunktthema in diesem Seminar. Ferner werden Möglichkeiten vorgestellt und auch gemeinsam erarbeitet, wie die alten Frauen in der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege unterstützt und vor Trauma-Aktivierungen und Fehldiagnosen geschützt werden können.

Zudem werden Methoden der Stressbewältigung und Ressourcenstärkung für sowohl die betroffenen Frauen als auch für die Pflegenden vorgestellt.

Methoden:

  • Vortrag, Gespräch, Gruppenarbeit
  • Imaginationen
  • Einsatz verschiedener Medien

Alle Einheiten beinhalten neben den theoretischen Teilen genügend Raum für praktische Übungseinheiten und Austausch.
16 Unterrichtsstunden
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