Selbstfürsorge für MitarbeiterInnen in der Altenarbeit und Gesundheitspflege

Die Anforderungen an Pflegende – bei immer weniger Zeit -, die Konfrontation mit den unterschiedlichen und oftmals belastenden Biografien, Pflege-Situationen und mit schwersten Erkrankungen, herausforderden Verhaltsweisen, mit Sterben und Tod kann bei Pflegenden Stress auslösen und sie erschöpfen. Schlimmstenfalls kann es zu einem Burn-out kommen.
In diesem Seminar geht es darum, eigene Grenzen zu erkennen und mit ihnen umzugehen, statt sie zu verdrängen. Ziel ist es, die eigene Kraft zu spüren, sie weiter zu entwickeln und in die Arbeit mit einzubeziehen, um so einem Burn-out entgegen zu wirken.

Inhalte:

  • Test zur eigenen Burn-out Gefährdung
  • Spezielle Belastungen in der Pflege
  • Positives und Stärkendes in der Arbeit
  • Übungen der Selbstfürsorge und Ressourcenstärkung
  • Umgang mit Stress, Trauer, Ohnmacht und den Fragen nach dem Sinn

Methoden:

  • Vortrag, Gruppenarbeiten, Diskussion, persönliche Auseinandersetzung, imaginative Übungen
  • Ressourcenarbeit, Körperübungen
  • Einsatz verschiedener Medien

Ziele:

Die Teilnemenden

  • erkennen eigene Grenzen und können sie setzen
  • kennen Methoden der Selbsfürsorge und können sie anwenden

Zielgruppe:

  • Alle Akteur*innen, die mit unterschiedlichen Perspektiven und Aufträgen mit und für alte Menschen arbeiten und sie begleiten. Dies sind insbesondere Fachkräfte und weitere Mitarbeitende (auch Ehrenamtliche) aus der Praxis der Altenhilfe, des Pflege-, Therapie- und Sozialwesens.

16 Unterrichtsstunden
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